Red Hand Day

Red Hand Day 2014

Am „Red Hand Day“, dem globalen Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten werden in über 50 Ländern Rote Hände als Zeichen der Empörung über den Einsatz von Kindersoldaten gesammelt. Denn noch immer sind hunderttausende Kinder weltweit gezwungen, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen – in Syrien, dem Kongo, Afghanistan, Burma, Kolumbien und vielen anderen Ländern und Regionen. Oft stammen diese Waffen aus deutscher Produktion. Sie werden mit Genehmigung der Bundesregierung in Kriegs- und Krisengebiete geliefert und gelangen dann – legal oder illegal – in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Auch bei der Umsetzung menschenrechtlicher Verpflichtungen gegenüber Kindern in Deutschland gibt es Defizite. Gegen diese Missstände protestiert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, ein Zusammenschluss von elf Kinderrechtsorganisationen. In Trier haben sich auch 2014 Schülerinnen und Schüler sowie verschiedene Gruppen diesem Protest angeschlossen. Unsere Informations- und Servicestelle „Werkstatt Globales Lernen“ koordinierte die lokalen Red Hand Day-Aktivitäten. Oberbürgermeister Jensen empfing am Red Hand Day, Mittwoch, 12. Februar im Rathaus Am Augustinerhof Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr beteiligten Gruppen aus Trier und Umgebung, u. a. LA 21, MPG, AVG, HGT, Arbeitsgemeinschaft Frieden und Junge Union. Die Roten Hände aus Trier wurden von OB Jensen an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel weitergeleitet.

Red Hand Day 2013

In bewaffneten Konflikten werden rund 250.000 Kinder als Soldaten eingesetzt. Dagegen protestieren auch in diesem Jahr Schülerinnen, Schüler und verschiedene Gruppen aus Trier, indem sie die Aktion Red Hand Day unterstützen. 2111 Handabdrücke wurden an Oberbürgermeister Jensen übergeben und mit ihnen auch die Bitte, sich weiter für die Forderungen der Aktion Rote Hand einzusetzen und politische Initiativen dazu in die Wege zu leiten. 

OB Jensen würdigte die rege Beteiligung am Red Hand Day und regte an im nächsten Jahr, evtl. mit Unterstützung des HGT, die Aktion auf das Foyer des Rathauses auszuweiten, um somit noch mehr Trierer Bürgerinnen und Bürger auf die Leiden der Kindersoldaten aufmerksam zu machen.

"Stärkerer Druck auf Regierungen und Kriegsherrn ist nötig, um die schrecklichen Verbrechen an Kindern zu stoppen!“ Dies erklärten die Vertreter des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten zum diesjährigen Red Hand Day, dem Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der seit 2002 immer am 12. Februar begangen wird.

Red Hand Day in Trier 2011

OB Jensen übernimmt die roten Hände

Wie in den vergangenen Jahren wird in Trier am Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten Stellung bezogen. Zu diesem Zweck sammelten Kinder und Erwachsene weltweit bis Dezember 2010 350.000 rote Handabdrücke, um gegen die mörderische Ausbeutung von Kindern zu demonstrieren. Sabine Mock, Vorstandsmitglied des LA 21 e.V., konnte die im vergangenen Jahr gesammelten roten Hände in der Geschäftsstelle an Oberbürgermeister Klaus Jensen übergeben. Damit verbunden war die Bitte, sich für die Forderungen der Aktion Rote Hand einzusetzen und politische Initiativen auf den Weg zu bingen, was Herr Jensen gerne zusicherte.

SchülerInnen sammeln rote Hände für die Red-Hand-Aktion

Die Schülerinnen der 8a vom Auguste-Viktoria-Gymnasiums Betty, Jaqueline, Katharina und Anna erfassen nochmals die wesentlichen Fakten und tragen sie am Ende der Veranstaltung vor. Die Resonanz: Sabine Mock sieht zufrieden aus.

...und Viele haben rote Handabdrücke mit persönlicher Nachricht hinterlassen. Die Schüler des Auguste-Viktoria-Gymnasiums hatten ihren Stand direkt neben unseren. Sie haben die Passanten über ihr Schulprojekt in Indien informiert.

Red-Hand-Day in Trier

Mai 2008
Januar 2009

4. Aktionstag für die UN-Millenniumsziele 2015 in Speyer am 18.09.2010

Zusammen mit insgesamt sechs Schülern und Lehrern des Auguste-Viktoria-Gymnasiums in Trier ist unsere Praktikantin nach Speyer gefahren. Dort wurden Passanten über Kindersoldaten informiert...

März 2010

Red-Hand-Workshop auf dem Jugendforum für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Am 05.Oktober 2010 wurden im Rahmen des Jugendforums für Vielfalt, Toleranz und Demokratie verschiedene Workshops zu den besagten Themen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Trier veranstaltet. Auch die LA 21 Trier e.V. war mit dabei. Sabine Mock und unsere Praktikantin Sook-Thing Wong haben sich mit den SchülerInnen zusammengesetzt und über das Thema Kindersoldaten geredet, aufgeklärt und nachgesinnt.

Später haben die engagierten SchülerInnen andere SchülerInnen dazu animiert, rote Handabdrücke als Zeichen des Protestes gegen die Existenz von Kindersoldaten zu setzen. Die Arbeit der SchülerInnen kann sich zeigen lassen und wir sind froh, dass die SchülerInnen sich so motiviert, engagiert aber auch betroffen gezeigt haben.

 

Kein Einsatz von Kindern als Soldaten

 

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind auf der Welt immer noch 250.000 Kindersoldaten im Einsatz. Sie werden in den Kriegen der Erwachsenen in tödliche Kämpfe geschickt, müssen lebensgefährliche Botengänge übernehmen oder Sklavendienste für ihre Kommandanten leisten. Weibliche Kindersoldaten werden häufig Opfer sexuellen Missbrauchs. Kinder sind keine Soldaten!

Seit 2002 findet jährlich am 12. Februar der Red Hand Day statt, welcher die weltweite Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindersoldaten lenkt. Am Red Hand Day gibt es öffentliche Proteste, Demonstrationen und andere Aktivitäten. Das Symbol des Red Hand Days ist die Rote Hand, die überall in der Welt von vielen Organisationen benutzt wird, um NEIN zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Durch die vielen weltweiten Aktivitäten steht das Thema Kindersoldaten immer stärker in der Öffentlichkeit. So wurden in den letzten Jahren auf der ganzen Welt mehr als 300.000 rote Handabdrücke gesammelt – eine beeindruckende Bilanz. Ein feierlicher Höhepunkt war die Übergabe roter Handabdrücken Welt an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York am Red Hand Day 2009. Auch Bundespräsident Horst Köhler nahm in Berlin rote Hände in Empfang. Damit wächst der Druck auf Regierungen und nichtstaatliche bewaffnete Gruppen, die Kindersoldaten einsetzen. Diejenigen, die dennoch unter 18-Jährige rekrutieren, dürfen nicht länger straffrei bleiben. Hier gibt es auch schon erste Erfolge: Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag werden seit 2008 die ersten internationale Prozess wegen des Rekrutierens von Kindern geführt. Angeklagt sind drei Kommandeure kongolesischer Rebellengruppen und der ehemalige Präsident von Liberia.

www.aktion-rote-hand.de